04.12.2008

Images? aber sicher doch.

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Ein bisher gutes Produkt schickte sich an verbessert zu werden, was aus Sicht der Benutzer sinnvoll erscheint. Was dabei zuerst entstanden ist war allerdings nicht so beeindruckend.

Von den Problemen mit genau dieser Version die am 14.10.08 respektive am 16.10.08 verfügbar war sollte man schon wissen, da wurde wohl die glühende Nadel angesetzt um ein Produkt zu verschlimmbessern.

Beruhigend, am 28.11.2008 tauchte ohne Ankündigung eine wohl bisher bereinigte Version auf, die gravierende Fehler behob.

Erwartet man ein Produkt das wie in der stabilen Version 11 weitestgehend das erledigt was gemeinhin unter Sicherung verstanden wird, wurde man hier zuerst  mächtig enttäuscht, auch wegen der mangelnden Informationspolitik bei Fehlern.  

Neu ist hier, nach der Installation muss das System neu gestartet werden.
Offensichtlich nicht sattelfest nimmt sich TI2009 satte 3 Minuten Zeit bis es mal alle Laufwerke und Partitionen inspiziert hat, viel zu lang gegenüber der Version 11.  Die nächsten Starts allerdings gehen recht zügig - seltsam ist dieses Verhalten dennoch.

Nach ersten Tests (TI 2009 V. 9608 vom 14.10.08) auf einem grundsoliden P4 mit 3,GHz, 2GB RAM konnte man beinahe zufrieden sein.

Nachdem man den 1-Klick-Backup der ohne Vorwarnung auftauchte und zu dem man noch keine Information hatte, abgebrochen hatte, hier stimmte der erwartete Pfad noch- nämlich D:

ging es dann weiter - zuerst einmal ein Image erstellen.

Hier stolpert man über den Pfad der in das zu sichernde Systemlaufwerk zeigt, leicht zu übersehen, aber den Pfad will ich nicht.

Wie auch immer, die Sicherung läuft durch und meldet verfrüht ein erfolgreiches Image, obwohl TI noch am werkeln ist.

Die Screenshots die während des Images angefertigt wurden - Online, sind nicht alle im Image enthalten, andere Imager verhalten sich allerdings ebenso. Blöd ist hier nur, die Validierung des gerade angefertigten Images hätte das monieren müssen - leider tut diese das eben nicht und es fehlen Bilder im Image. Womit die Offline-Sicherung bevorzugt werden sollte, unbedingt.

Die waren drin - siehe Bild.

Das hätte man erwartet, wenigstens eine Meldung ob der Diskrepanz wäre schön gewesen, leider Fehlanzeige.

Den für TI2009 vorgesehenen Laptop nun bestückt mit TI2009 V. 9608 vom 14.10.08 - die glühende Version und richtig neu. Installation problemlos, reboot und die 1Klick-Sicherung die man sofort verwirft.

Keine 5 Sekunden später, ohne weitere Aktionen tauchte das Problem auf, TI2009 stürzt ab.

Also nochmal und diesmal flott die Wahl getroffen was aber nichts nützt, wieder mag TI2009 nicht was sich auch mit der vom 16.10.2008 verfügbaren Version 9615 nicht änderte. So schnell konnte man sich nicht durch die Optionen klicken, und wenn doch blieb die Ungewissheit - brauchbares Image oder nicht.

Der Support von Acronis meldete sich recht zügig und wollte einen Prozessdump haben - schlappe 340MByte, den üblichen Report sowie Systeminformationen. Alles erledigt, man wird nicht im Stich gelassen hatte ich das Gefühl.
Dass das gepackte Filechen im Mailserver von Acronis verworfen wurde weil es etwas üppig war, kein Problem - einzeln gepostet was aber vom Support nicht so recht lesbar war: dann eben auf den FTP-Server von Acronis geschubst und dem Tagesgeschäft nachgegangen. Zwischendurch beruhigt die Bestätigungsmail gelesen, man kümmert sich.. was dann aber nach fünf Wochen mir doch arg lang erschien und ich mich der Sache mal selbst annahm.

Besagter Laptop, Acer Travelmate 5730 mit P8400, 4GB RAM und einem Fingerprintreader (nettes Gimmick und funktioniert ordentlich), mal genauer inspiziert, bzw. den Dump der abgestürzten Anwendung TI2009 Version 9615.

Da der Laptop ansonsten ohne Probleme lief, zwar nicht so performant wie ein älterer Travelmate 242 mit XP-Pro ging es ans Eingemachte.
Suspekt erschien mir der Fingerprintreader der sich sowas von hautnah an den Kernel klemmte und jegliche Anmeldung mal fürsorglich zuerst bearbeitete, dass der meine volle Aufmerksamkeit auf sich zog. (das war auch gut so)

Neuere Version des FPR brachte nichts, TI2009 verschluckte sich wenige Sekunden nach dem Start, eine Lösung gab es immer noch nicht. Also diesen ominösen FPR von UPEK inc.  radikal entfernt was nicht so einfach war,

was sich dann aber als Treffer erwies - TI 2009 funktionierte einwandfrei und ohne Absturz. Nach wenigen Tests war klar, der Übeltäter ist erwischt und mittlerweile ist die Version des FPR bei Acer wohl fehlerbereinigt - die Performance hat sich auch drastisch verbessert was das Startverhalten von Vista betrifft.

Just in diesem Moment schlägt die EMail von Acronis auf, die mir mitteilt (die Version 9646 war gerade auf dem Server von Acronis seit genau 6 Tagen am 4.12.2008 verfügbar) das ich die folgenden Dinge noch mal prüfen sollte:

so erhalten am 4.12.2008, bezauberndes Schreiben?

Natürlich war weder Acrobat (V9) noch der Explorer noch AVG an dem Absturz beteiligt, das haben meine eigenen Bemühungen und Analyse des Dumps ergeben.  Auch die in Vista vorhandene "Zuverlässigkeits und Leistungsüberwachung" benennt lediglich Acronis als den Übeltäter, nicht aber die in der Mail genannten Anwendungen. Der Verfasser der Mail ist sicher nach bestem Wissen und Anweisung vorgegangen, tadellos.  Den Experten von Acronis, in DE? angesiedelt kann man nicht bescheinigen dass dort gut gearbeitet wurde, sofern die Anweisung nicht verfälscht wurde. Die Wendung mit dem "niedrigen Niveau" hat mich amüsiert und geärgert. Nachtragend sollte auch noch angefügt werden, mit der Fingerprintunterstützung und Acronis 2009 Version 9646 vom 28.11.08 von der der Support offensichtlich nicht informiert wurde, funktioniert der besagte Laptop nun tadellos mit der erwarteten Performance und nun so flott beim Start aus dem Ruhezustand /Boot wie der Vorgänger 242 - ein voller Erfolg.

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Michael Bormann