25.02.2008

Ein ganz fixes Windows bekommen?

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und das auch noch kostenlos, sofern man der Werbung auf etlichen Websites,  von Google mit Werbung bestückt- inspiriert wird.

Es ist nicht einfach, gute  von schlechter Werbung zu filtern - weder für den Anwender, noch für den Site-Betreiber - zu schnell wechseln die Inhalte.

Ein schnelles Internet dank der hübschen Alice ( auch die hat offensichtlich Haare auf den Zähnen wie einige Kunden berichten )oder sonstigen Anbietern die die Geschwindigkeit eines Ferraris der beliebten Scuderia ( wegen Benachteiligung sei auch Opel, Mercedes und BMW erwähnt) offerieren,  kann Windows sich bei unbedachten Mausklicks schnell in eine lahme Kröte verwandeln. 

Das muss nicht sein, auch die Geldbörse kann flott erleichtert werden mit für den Anwender zweifelhaftem Erfolg der versprochenen Features die sich einfach nicht einstellen wollen. Problematisch dabei: Google platziert Links die weder geprüft noch gesund für die Geldbörse {oder den Computer} sind, trotz Hinweis und blocken der schädlichen Werbung. 
Allein das Stichwort Tweaking und Performance reicht um etliche Anwender den tödlichen Mausklick ausführen zu lassen - nicht einmal das allseits beliebte TuneUp in der Version 2008 kann die Erwartungen erfüllen und patzt hier  jämmerlich, siehe auch derFisch.

Geld verdienen ist die Devise, egal ob mit dem derzeit noch aktuellen XP oder dem stärker in den Markt drängendem Vista - versprochen wird alles inkl. dem kostenlosen Download der für die meisten tatsächlich kostenlos dank Flatrate ist. Damit hat sich der Begriff  "Kostenlos" schon amortisiert, die Folgekosten sind weitaus gewichtiger und stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen wie die nachfolgenden Bilder und Erklärungen hoffentlich aufzeigen.


Eventuelle Werbung (die hier sicher aufschlagen wird) sollte mit der nötigen Vorsicht besucht werden - niemals direkt aus dem Internet ausführen, sondern speichern und den hoffentlich aktuellen Virenscanner auf die Datei ansetzen!


Den Reigen eröffnet der allseits beliebte Cleaner TuneUp2008, der nicht die Erwartungen hält, die er verspricht und mit denen er sich vom üblichen Müll abzuheben versucht.

Ein völlig neues Vista mit Office2007 - sonst nichts weiter aber schon 309 unnötige Einträge, das ist echt ein Horror?

Das beeindruckt natürlich, aber ist es wirklich so schlimm, warum sollen Sicherungspunkte rausfliegen, warum Wiederherstellungspunkte?

Eigentlich so nicht gewollt aber noch harmlos!

Warum allerdings in Office2007 und Access gewühlt und gelöscht werden soll, bleibt ein Rätsel, weil Access sich danach recht merkwürdig benimmt.

Was gäbe es da zu bemängeln, Acrobat Reader ist doch auch nützlich?

 

Die Registryschlüssel sind auch nicht "gefährlich" oder unnütz - TuneUp2008 ist anderer Meinung - wohlgemerkt -> auf einem frischen Vista-System mit lediglich Office2007 und Acrobat-Reader. Warum TU2008 den InternetExplorer auf den Vista-Desktop pappen muss, bleibt wohl auch ein Geheimnis.

Deinstalliert man TuneUp so verbleibt auch hier ein erklecklicher Rest an Dateien und Registryeinträgen - exakt genau das was TuneUp so heftig an anderen Anwendungen bemängelt - also ein dicker Daumen Down.
Eine andere Problematik die die Macher von TuneUp völlig übersehen haben, die leidige Sicherung und das Verhalten der Benutzer.

Geänderte Registryschlüssel werden in TuneUp ohne Änderung für 20 Tage aufbewahrt, ein scheinbar ausreichender Zeitraum der aber in den meisten Fällen schlicht kontraproduktiv ist:

Direkt nach der TuneUp-Behandlung wurde wie bei den meisten Benutzern üblich ein Image der Systempartition erstellt und nach 25 Tagen wegen Problemen mit Access2007 (siehe oben) zurückgeholt. Umwerfender Erfolg der ins System eingebundenen Treiber von TuneUp - die 20 Tage der Standardsicherungvorhaltung sind überschritten und die gemachten Änderungen eben nicht mehr verfügbar - die werden gleich beim nächsten Systemstart gelöscht - futsch. Nicht nur das: der ordinäre Benutzer hat wenig Chancen diese manipulierten Schlüssel ausfindig zu machen weil die Sicherungsdateien nicht so offensichtlich sind und die Dateiendung *.RCB tragen.

Dass dies eigentlich reguläre Zip-Dateien sind die den Inhalt auch noch in Unicode beinhalten und somit für gelegentliche Benutzer einzelne Schlüssel nicht so leicht zu erkennen sind, ist sicher eine der Verschleierungstaktiken von TuneUp2008 um den Benutzer auf das dubiose Produkt zu fixieren. Natürlich lassen sich über die Oberfläche von TU2008 nicht einzelne Schlüssel wiederherstellen, das geht nicht. 
Das ZIP-Archiv beinhaltet 2 Dateien, eine mit dem Namen *.INI und eine weitere (der wirkliche Inhalt) mit dem Namen *.TUJ. Ein Restore der Schlüssel ist nicht einfach einzeln möglich - sofern man sich nicht etwas besser auskennt, passende Werkzeuge zur Hand hat  und somit nur die vom Hersteller gebotenen Möglichkeiten - mehr als magere Funktionalität.  Die restlichen Funktionen von TU2008 wurden nicht geprüft, da die ebenso wenig sinnvoll sind.

Michael Bormann {25/02/2008}

Ostern und das "große Angebot"

da hätte man gern gespart, leider nicht machbar ......

weil selbst mit Einsatz einer Lupe nicht mehr als 10 Cent auszumachen waren.

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